Einfach zum Nachdenken

Grüß Gott!

„Das Beste am ganzen Tag, das sind die Pausen“ sangen in den siebziger Jahren Roy Black und Anita Hegerland, damals noch ein Kind.

Und das Schönste im ganzen Jahr, meinten sie, sind die Ferien und Urlaubszeit.

Die Sommerferien liegen vor uns! Können wir es uns erlauben, Pause zu machen angesichts der vielen Aufgaben, die auf uns warten?  Dürfen wir es uns leisten?

Ja, wir müssen uns das sogar von Zeit zu Zeit leisten, soll unser Leben nicht zu blindem Aktionismus verkommen! Ruhe meint mehr als Nichtstun.

Die Bibel sagt von Gott: „Am siebten Tag ruhte er, das heißt nicht, dass er nichts tat.

Er schaute mit Wohlwollen auf sein Werk und sagte, dass es gut sei.“

Ferien heißt wirklich zur Ruhe kommen!  Wir kommen wirklich zur Ruhe in der Überzeugung, dass alles gut wird. Darauf dürfen wir vertrauen.

Ängste, Stress- Situationen, Druck, alles erfüllen zu müssen, die oft übertriebene Sorge, dies alles lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Es sind die Lasten, die wir uns selbst aufladen oder von der Umgebung aufladen lassen! Unsere Zeit ist von Unruhe bestimmt. Das liegt nicht nur an der gewachsenen Mobilität. Es muss immer etwas los sein. Wenn es nicht Arbeit ist, dann Unterhaltung, Erlebnisse, Programme.

Wie unruhig wir leben, das erfahren viele nicht zuletzt in den Ferien. Sie fühlen sich unwohl, wenn sie ruhen sollen. Sie flüchten in neue Betätigungen, organisieren sich Freizeitstress.

Versuche mal wirklich die Ruhe zu kommen!

So meint es

Dechant Klaus Coolen osc,

Pfarrer

 


About


'Einfach zum Nachdenken' has no comments

Be the first to comment this post!

Would you like to share your thoughts?

Your email address will not be published.

Gestaltung/Layout: Mag. Hector Pascua, Pfarre Leopoldau, Leopoldauer Platz 12, 1210 Wien